Tractorpulling der Weltwirtschaft

Letztens las ich eine Artikel über das Wirkend des Zineszinses und das von Fed betriebene Geldsystem, welches Geld aus dem Nichts erschafft und dafür Zinsen verlangt.
Jetzt will ich mich hier nicht darüber auslassen, wie man innerhalb 12 Monaten in einem geschlossenem System aus 100% Geldvolumen 102% machen kann. Viel interessanter finde ich die Frage, was bedeutet dies für den Energieeinsatz?
Spulen wir aus dem Jahr 1913 (Gründung der Fed) einfach mal 95 Jahre vor. Jetzt stecken so viele Zinsbelastungen (einschließlich Steuern zur Tilgung staatlicher Zinsen) in jedem Produkt, dass wir einen Grad an Produktivität benötigen, den wir nur noch durch zunehmende Automatisierung und steigenden Energieeinsatz erreichen können. Beide Komponenten (Automatisierung und Energie) sind im Grund nichts anderes als Ersatz menschlicher Arbeitsleistung, die sonst nicht in dieser Konzentration und Präzision bereitzustellen ist.
Es ist vergleichbar mit dem etwas eigenwilligen Sport des Tractorpulling. Auch hier muss man um voran zu kommen, immer mehr Energie aufbringen. Am Ende kommt aber trotzt größter Kraftentfaltung und höchsten Energieeinsatzes (den Verbrauch pro 100km will hier niemand wirklich wissen) das gesamte Gespann zum Stillstand.

Wenn wir jetzt von panischen Politikern hören, dass sie in das Sparen hinein investieren wollen (darüber an dieser Stelle nachzudenken lohnt sich nicht), dann lässt dies nur folgende energetische Alternativen zu:

  • der Energieverbrauch muss steigen und in der Folge der Energiepreis, oder/und
  • die Energieffizienz muss gesteigert werden, um den steigenden Kosten zu begegnen.
  • irren sich die Politiker, dann treten die gleichen Effekte bei fallenden Energiepreisen und sinkenden Verbräuchen auf, weil sich bei sinkenden Umsätzen jeder um die Kostenreduzierung bemüht.

Ohne Energie ist alles nichts!

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