Stromentsorgung – ein Wachstumsmarkt?

47 Kraftwerke sollen abgeschaltet werden und alle sind beunruhigt. Aber eigentlich kein Grund zur Sorge, denn die Bundesnetzagentur hat schon früher die Abschaltung von Kraftwerken untersagt, weil Gefahr für die Versorgungssicherheit bestehen würde.

Da muss mir jetzt mal einer über die Straße helfen: Auf der einen Seite werden die Erneuerbaren Energien ausgebaut und die Pläne dazu übererfüllt. Wenn wir dann jedoch zum Schwur kommen und die ersten konventionellen Kraftwerke vom Netz gehen sollen, dann haben die Ritter der Energiewende die Hosen voll.

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Haushalte mit Netzfreischaltung

Was es nicht alles gibt, dachte ich mir, als ich die Gebrauchsanleitung eines HighTech-Schlafphasen-Weckers las: „Haushalte mit Netzfreischaltung“.

Naja, warum auch nicht?

Wenn wir mit SmartMeter, SmartHome und SmartGrid schon irgendwie im Morast zwischen technischen Richtlinien und Sicherheitsanforderungen steckengeblieben sind, dann sucht der Mensch eben nach alternativen Lösungen.
In der Werbung wird uns doch das Prinzip „einfach mal Abschalten“ schon lange auf die eine oder andere Art verkauft.
Weshalb also nicht auch bei Strom einfach mal abschalten. Denn wenn wir es mit dem Klimaschutz und dem Schutz der Natur ernst meinen, dann müssen wir auch etwas mehr im Einklang mit der Natur leben.

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Noch 40 Minuten bis zum Klimaschutz

Irgendwie war es nach den Bananen und Energiesparlampen etwas ruhiger um die Bemühungen der EU für ein besseres Leben geworden – vermutlich infolge der Finanzkrise. Aber jetzt ist sie wieder auf der Bühne zurück: Es wird ja jetzt viel zu dieser neuen Kaffeemaschinen-Regel geschrieben, und dass es für gewerbliche Kaffeeverkäufer auch wieder die üblichen Ausnahmen gibt. Ich dachte eigentlich auch, dass die EU Kaffeemaschinen mit Glaskanne und Warmhalteplatte längst verboten hat. Hätte mit vorgestern jemand gesagt, dass es nur noch Kaffeemaschinen mit Thermoskannen geben darf, ich hätte es ohne Kopfschütteln geglaubt.

Wie auch immer: Ich sehe es als Zeichen des guten Geschmacks, wenn die EU uns jetzt sagt, dass man nach 40 Minuten lieber einen neuen Kaffee aufsetzen sollte.

Was ich aber seltsam finde, ist etwas ganz anderes. Seit Jahren sind Worte wie SmartMeter, SmartHome und SmartGrid in fast inflationärem Gebrauch. Weshalb schreibt die EU also keine steuerbare Abschaltfunktion für Kaffeemaschinen vor?

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Kostenloser Fahrspaß aus der Dose

Ich wollte es selbst kaum glauben, aber bei e-Mobility (also Elektrofahrzeugen) ist das heute noch möglich.
Es klingt unglaublich, aber elektrische Energie ist in Deutschland so billig, dass sich die Abrechnung in der Regel nicht lohnt.

Wer in Deutschland mit Wohnmobilen oder Booten unterwegs ist, der kennt sicher die Situation, dass Strom pauschal bereitgestellt wird.
Einige innerstädtische Wohnmobilparkplätze haben einfache CEE-Steckdosen, an denen elektrische Energie nichts kostet, da ein Zähler und ein Abrechnungssystem deutlich mehr kosten würde, als mit dem Verkauf der Energie zu verdienen wäre. Selbst wenn die Kilowattstunde für 50ct verkauft werden würde, wäre damit kein Geschäft zu machen.

Wer also über die hohen Benzin und Dieselpreise stöhnt, der muss sich, wenn er es erst meint, jetzt ein Elektroauto kaufen.

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